Komplexe Elektrifizierung. Einfach zum Funktionieren gebracht.

Effizient Elektrifiziert mit Schweizer Präszision
Mit Start-up-Speed, Innovationskraft und Schweizer Präzision bringen wir Ihre Elektrifizierungsprojekte schnell und verlässlich zum Laufen.
Pressemitteilungen

Volle Power für Ihre Mission

Elektrifizierung klingt einfach – ist aber ein hochkomplexes Systemprojekt. Batterie, Inverter, Steuergeräte, Kühlung, Safety und Software müssen perfekt zusammenspielen, sonst drohen Fehler, Stillstände und teure Nacharbeiten im Feld. Wir kennen diesen Druck aus eigenen Projekten und der Flux-Flotte – und liefern robuste Systemarchitektur, saubere Integration und Lösungen, die im Feld halten, was sie auf dem Prüfstand versprechen.
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Gemeinsam in die elektrische Zukunft

Wir begleiten Sie ganzheitlich in die elektrische Zukunft. Von der Idee bis zur Serienproduktion erhalten Sie Know‑how, Technologiebausteine und Fertigungsprozesse, um jede Art von Fahrzeug oder Maschine schnell, sicher und wirtschaftlich zu elektrifizieren. Unsere skalierbare Plattform kombiniert Systemarchitektur, Hardware, Software und digitale Services zu einer passgenauen Lösung – egal ob 48‑Volt‑Kompaktgerät, 400‑Volt‑Flottenfahrzeug oder 800‑Volt‑Schwerlastmaschine. Das Ergebnis: maximale Performance, null Emissionen und die kürzeste Time‑to‑Market.

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Ihr Weg mit uns
in 3 Schritte

Von der ersten Beratung über Machbarkeits‑ und Konzeptstudien bis hin zu Testing und Serienproduktion führen Sie Ihr Projekt mit uns in Rekordzeit durch den gesamten Elektrifizierungsprozess – alles aus einer Hand.

1. Beratung

Analyse und Beratung
Das V-Modell ist der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung Ihrer Vision im Bereich elektrischer Anwendungen. Von der präzisen Definition der Anforderungen über die Entwicklung und Fertigstellung des ersten erfolgreichen Prototyps bis hin zur Zulassung und Homologation – wir begleiten Sie durch jeden Schritt des Produktentstehungsprozesses. Dieses bewährte Modell gewährleistet eine strukturierte und effiziente Entwicklung, die Ihre innovativen Projekte sicher und erfolgreich auf den Markt bringt. Vertrauen Sie auf unsere Expertise, um Ihre Visionen Realität werden zu lassen.
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V-Modell
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2. Konzept

Machbarkeits- und Konzeptstudie
Auf Basis der ersten Analyse modellieren wir Lastprofile, dimensionieren Batterie und Antrieb, simulieren Thermik und erarbeiten ein robustes Sicherheits‑ und Kostenkonzept. Sie erhalten eine praxisnahe Machbarkeitsstudie mit 3D‑Layout, Stückliste, TCO‑Berechnung und einer Roadmap bis zum SOP. So wissen Sie exakt, welche Performance möglich ist, welche Risiken bestehen und wie sich Ihr Investment rechnet.
V-Modell

3. Zulassung

Testing, Zulassung und Produktion
Dein Konzept steht – jetzt wird es real. Unsere Entwicklerteams übersetzen das Layout in Serienhardware und -software, bauen Funktions- und Vorserienprototypen und erproben sie in Dauerlauf, EMV und Crash. Parallel sichern wir die Lieferkette, definieren End‑of‑Line‑Tests und erstellen sämtliche Homologationsunterlagen. Nach erfolgreicher Zulassung begleiten wir Ihr Ramp‑up, sodass Ihre elektrische Maschine termingerecht und kosteneffizient in Serie geht.
V-Modell

Warum Flux Technology

Marktreif in Rekordzeit

Wir kennen Elektrifizierung nicht nur aus Studien und Konzepten, sondern aus realen Projekten mit anspruchsvollen Kunden – von der ersten Idee bis zum stabilen Serienbetrieb.

Tempo trifft Präzision

Als Engineering-Partner und Betreiber der Flux-Mobility-Flotte wissen wir genau, wie sich Entscheidungen bei Architektur, Software und Service im harten Alltagseinsatz auswirken – dieses Feldwissen fliesst direkt in Ihr Projekt ein.

End-to-End im Griff

Wir arbeiten mit der Schlagzahl eines Start-ups – aber mit der Sorgfalt eines Schweizer Ingenieurbüros. Schnelle Analysen, kurze Entscheidungswege und saubere Dokumentation sorgen dafür, dass aus Tempo kein Risiko wird, sondern ein Wettbewerbsvorteil.
Zwei Flux Mechaniker arbeiten zusammen am Getriebe

Start-up-Speed mit Schweizer Präzision

Wir kombinieren hohe Umsetzungsgeschwindigkeit und Innovationskraft mit strukturierter, sauber dokumentierter Ingenieursarbeit – ideal für Teams, die schnell liefern müssen, ohne an Robustheit zu verlieren.

Was Flux Technology für Sie bewegt.

Concept & Validation
Von der ersten Systemarchitektur bis zu Testing, Homologation und Zulassung – wir stellen sicher, dass Ihr Elektrifizierungskonzept technisch schlüssig, testbar und serienreif wird.
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Optimisation
Mit Know-how aus der Königsklasse des Motorsports verbessern wir Aerodynamik, Kühl- und Klimakonzepte sowie Betriebsstrategien – für mehr Reichweite und Effizienz im realen Einsatz.
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Integration & Compliance
Wir integrieren oder ersetzen einzelne Komponenten in bestehenden Systemen minimalinvasiv – mit stabiler Gesamtfunktion, sauberen Schnittstellen und gesicherter Zertifizierungs- und Homologationsfähigkeit.
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Reliability Improvement
Auf Basis von Felddaten, Tests und methodischer Analyse identifizieren wir systematisch Schwachstellen und steigern die Zuverlässigkeit Ihrer Fahrzeuge und Maschinen messbar.
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Hypercare
Unsere Taskforce steigt ein, wenn es bereits brennt: Wir stabilisieren Neuentwicklungen und Updates im Feld schnell, strukturiert und mit nachhaltigen Lösungen statt reinen Workarounds.
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Fahrzeug Software
Software ist das Herz moderner Fahrzeuge – von Komponentenfunktionen bis zur kompletten Fahrsoftware. Wir entwickeln nicht nur Code, sondern unterstützen sie vollumfänglich.
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Elektrifizierung ist für uns kein Experiment.
Sie ist unser Alltag.
Elektrifizierung ist für viele Unternehmen neues, komplexes Terrain – für uns gelebter Alltag. Wir haben die komplette Reise mehrfach durchlaufen: von der ersten Idee über Prototypen und Feldtests bis zu Re-Designs und Updates im Bestand.

Gleichzeitig betreiben wir mit Flux Mobility eine eigene elektrische Nutzfahrzeugflotte, die über 1,5 Millionen Kilometer im Realbetrieb zurückgelegt hat – rund viermal die Distanz zwischen Erde und Mond. Dieses Zusammenspiel aus Top-Engineering und Flottenpraxis macht uns zu Pionieren: Wir sprechen die Sprache Ihrer Entwickler:innen, kennen Systemarchitektur, Software, Safety und Homologation aus eigener Verantwortung – und machen Ihre Elektrifizierungsreise einfacher, stabiler und berechenbarer.
Flux Mobility Referenzen

Bereit unser Know-How zu nutzen?

Oder brauchst du weitere Informationen?

Buche dir jetzt direkt ein kostenloses Online‑Meeting mit einem Flux‑Profi.
In 30 Minuten klären wir deine Ziele, beantworten Fragen und zeigen dir den schnellsten Weg zur Elektrifizierung – einfach, unkompliziert und unverbindlich.

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Gemeinsam in die elektrische Zukunft

Wir begleiten Sie ganzheitlich in die elektrische Zukunft. Von der Idee bis zur Serienproduktion erhalten Sie Know-how, Technologiebausteine und Fertigungsprozesse, um jede Art von Fahrzeug oder Maschine schnell, sicher und wirtschaftlich zu elektrifizieren.

Unsere skalierbare Plattform kombiniert Systemarchitektur, Hardware, Software und digitale Services zu einer passgenauen Lösung - egal ob 48-Volt-Kompaktgerät, 400-Volt-Flottenfahrzeug oder 800-Volt-Schwerlastmaschine.

Das Ergebnis: maximale Performance, null Emissionen und die kürzesteTime-to-Market.

Flux Knowledge Base.
Was macht Flux Technology genau – und worin unterscheidet sich Flux von klassischen Entwicklungsdienstleistern?
Flux Technology ist ein Schweizer Engineering-Partner für die Elektrifizierung und Systemintegration von Nutz- und Spezialfahrzeugen. Wir verbinden Systemarchitektur, Prototyping, Integration und Zulassung in einem durchgängigen Ansatz „From Concept to Compliance“. Die von Flux mitentwickelten Fahrzeuge bilden inzwischen eine dreistellige elektrische Flotte, die kontinuierlich reale Einsatzkilometer im siebenstelligen Bereich in kommunalen und Off-Highway-Anwendungen sammelt.

Diese Felddaten fliessen direkt in Architektur-, Safety- und Effizienzentscheidungen ein und reduzieren Entwicklungsrisiken. Flux übernimmt Systemverantwortung über den gesamten Lifecycle – nicht nur als Beratung, sondern als Umsetzungspartner mit nachweisbarer Feld- und Serienerfahrung.
Welche Fahrzeug- und Einsatzsegmente adressiert Flux Technology?
Fokus sind leichte Nutzfahrzeuge, Kommunal- und Spezialfahrzeuge, Off-Highway-Anwendungen, Material-Handling sowie Flotten-Umrüstungen. Typische Projekte sind kommunale Mehrzweckfahrzeuge, Baumaschinen, Land- und Forsttechnik, Sonderaufbauten oder Blaulicht- und Einsatzfahrzeuge. Wir arbeiten sowohl an Neuentwicklungen als auch an Retrofit-Lösungen bestehender Dieselplattformen.

Die Systemauslegung erfolgt immer auf Basis des realen Einsatzprofils (Lastkollektiv, Einsatzdauer, Temperaturfenster, Ladeinfrastruktur). So lassen sich Reichweite, Performance und Lebensdauer gezielt auf den Use-Case optimieren.
Wie läuft ein typisches Projekt von der Idee bis zur zulassungsfähigen Lösung ab?
Im ersten Schritt wird im Rahmen von „Concept & Validation“ eine belastbare E-Systemarchitektur erarbeitet – inkl. HV-/LV-Topologie, Funktionsaufteilung, Diagnose- und Testkonzept. Darauf folgt der Aufbau von Funktionsmustern und Prototypen mit definierten Prüfprogrammen. Parallel planen wir von Beginn an die notwendigen Nachweise für Homologation und Zulassung und leiten die Teststrategie daraus ab. Nach den Fahrzeugtests begleiten wir die Zulassungsprüfung.
Was ist der Vorteil von elektrischen Nutzfahrzeugen?
Im ersten Schritt wird im Rahmen von „Concept & Validation“ eine belastbare E-Systemarchitektur erarbeitet – inkl. HV-/LV-Topologie, Funktionsaufteilung, Diagnose- und Testkonzept. Darauf folgt der Aufbau von Funktionsmustern und Prototypen (PT-Bau) mit definierten Prüfprogrammen. Parallel planen wir von Beginn an die notwendigen Nachweise für Homologation und Zulassung (z. B. ECE R10/R100, EU 2018/858) und leiten die Teststrategie daraus ab. Nach Integration und Fahrzeugtests begleiten wir die Typprüfung bei TÜV/DTC/KBA und dokumentieren das System prüffähig. Optional schliesst sich ein Hypercare- und Optimierungs-Setup für den Feldbetrieb an.
Welche Hochvolt-Architekturen und Systembausteine deckt Flux ab?
Wir unterstützen 400-V- und 800-V-Architekturen inklusive 12/24 V Nebenbordnetzen. Zum Baukasten gehören Batterie- und BMS-Systeme, Inverter, E-Motoren, ePTO-Lösungen, HVDUs, Ladehardware sowie Steuergeräte- und Softwarearchitektur. Die Komponenten stammen in der Regel von etablierten Tier-1/OEM-Lieferanten und werden von Flux in eine konsistente Gesamtarchitektur integriert. Entscheidend ist dabei nicht nur die elektrische Dimensionierung, sondern auch Diagnose, Safety-Konzept und EMV-gerechte Ausführung. So entsteht eine Plattform, die modular erweiterbar ist, ohne jedes Mal bei Null zu beginnen.
Wie adressiert Flux funktionale Sicherheit und Cybersecurity?
Projekte werden entlang der relevanten Normen ISO 26262 (funktionale Sicherheit) und ISO 21434 (Cybersecurity) strukturiert. Wir erstellen Safety-Konzepte, führen ASIL-Analysen durch und stellen sicher, dass Sicherheitsfunktionen systematisch in Architektur, Software und Test integriert sind. Für Cybersecurity betrachten wir Bedrohungsszenarien, Schnittstellenhärtung und Update-Strategien. Die Prozesse von Flux sind ISO 9001-zertifiziert und auf prüffähige Dokumentation für Behörden und Audits ausgelegt. Ziel ist ein System, das nicht nur funktioniert, sondern auch langfristig beherrschbar bleibt.
Wie unterstützt Flux Technology bei Homologation, Compliance und Behörden?
Bereits in der Konzeptphase wird definiert, welche Normen und Richtlinien zu erfüllen sind (z. B. ECE R10/R100, EU 2018/858). Daraus leiten wir Prüfprogramme, Dokumentationsumfang und Partner (TÜV, DTC, KBA etc.) ab und planen diese entlang des Projektzeitplans ein. Flux erstellt prüffähige Unterlagen – von Risikoanalysen über Schaltpläne und Sicherheitskonzepte bis zu Testreports. Bei Komponenten- oder Systemänderungen bewerten wir die Auswirkungen auf bestehende Zulassungen und passen die Nachweise gezielt an. So werden spätere Überraschungen kurz vor SOP minimiert.
Wie ist das Baukastenprinzip von Flux Technology aufgebaut – und wie weit lässt es sich anpassen?
Der Flux-Baukasten besteht aus vorkonfigurierten HV-Systembausteinen (Batterie, Inverter, ePTO, HVDU, Steuerung, Software), die in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt werden können. Für ein neues Fahrzeug wird zunächst die passende Plattformvariante gewählt und dann an Bauraum, Leistung, Reichweite und Einsatzprofil angepasst. Der Baukasten reduziert Entwicklungsaufwand, Testumfang und Integrationsrisiko, weil bekannte Schnittstellen und erprobte Kombinationen verwendet werden. Gleichzeitig lassen sich kundenspezifische Abweichungen (z. B. spezielle Achsen, Aufbauten oder Funktionalitäten) gezielt integrieren. Der Fokus liegt auf „so standardisiert wie möglich, so individuell wie nötig“.
Welche Erfahrungen und Felddaten bringt Flux ein – sind 120+ Fahrzeuge ausreichend für komplexe Projekte?
Die bislang mit Q4 2025 elektrifizierten über 120 Fahrzeuge haben gemeinsam mehr als 1,4 Mio. elektrische Kilometer in realen Einsätzen gesammelt – überwiegend im DACH-Raum und in anspruchsvollen kommunalen und Off-Highway-Anwendungen. Diese Erfahrungen fliessen in Architekturentscheidungen, Dimensionierung, Effizienz- und Zuverlässigkeitsbetrachtungen ein. Typische Muster sind z. B. thermische Grenzen bei Dauerlast, Effizienzverluste in Teillast, Diagnose-Lücken oder EMV-Schwachstellen. Aus Felddaten leiten wir Verbesserungsschleifen für Hardware, Software und Servicekonzepte ab. Für neue Projekte bedeutet das einen Einstiegspunkt mit belegter Systemstabilität, nicht mit einem reinen Theoriemodell.
Mit welchen Kosten muss ein OEM für ein Elektrifizierungsprojekt rechnen – und wie geht Flux mit Budgetunsicherheit um?
Die Kosten hängen stark von Fahrzeuggrösse, Neuentwicklungsanteil, Sicherheitsanforderungen und Stückzahlerwartung ab. Im Regelfall starten wir mit einer klar abgegrenzten Konzeptphase, deren Umfang und Preis vorab definiert werden; daraus entstehen belastbare Schätzungen für Prototypenbau, Integration und Zulassung. Zusätzlich bieten wir ökonomische Systemoptimierung an, in der Architektur, Dimensionierung und Komponentenwahl gezielt auf Design-to-Cost und TCO optimiert werden. Ziel ist, Kostentreiber technisch nachvollziehbar zu machen und Optionen mit sauberer Wirkung auf BOM, Fertigung und Service zu zeigen. So lassen sich Investitionsentscheidungen fundiert treffen, statt nur an Einzelpreisen von Komponenten zu diskutieren.
Welche technischen und wirtschaftlichen Risiken bestehen bei der Elektrifizierung – und wie reduziert Flux diese?
Typische Risiken sind Fehlauslegung von Batterie und Thermomanagement, unzureichende EMV-Reserve, Performance-Einbrüche im realen Einsatz oder eine nicht skalierbare Architektur. Über „Concept & Validation“ koppeln wir Architektur, Prüfstrategie und Homologation früh, um solche Probleme vor SOP sichtbar zu machen. Effizienz-Analysen decken Energieverluste und Reichweitenrisiken auf und zeigen gezielte Gegenmassnahmen. Wirtschaftlich adressiert „Cost Optimisation“ die Balance zwischen Performance, Zuverlässigkeit und Stückkosten. Im Feldbetrieb reduziert Hypercare das Risiko von eskalierenden Servicefällen und ungeplanten Stillständen.
Welche Rolle spielen Hypercare und Feldsupport – und wie sehen Service-Level konkret aus?
Hypercare ist der strukturierte Einsatzmodus für Flotten und Projekte im kritischen oder frühen Betriebsstadium. Wir kombinieren Remote-Diagnose, Datenanalyse und Vor-Ort-Einsätze, um Stillstände schnell zu beheben und systematisch Root-Cause-Analysen durchzuführen. Servicelevel reichen von Basis-Monitoring bis zu definierten Reaktionszeiten und Eskalationspfaden (z. B. Bronze/Silber/Gold-Modelle). Dokumentierte Ursachen- und Massnahmenkataloge dienen als Grundlage für Produktupdates und Serienanpassungen. Damit werden Entwicklungs-, Qualitäts- und Service-Teams entlastet, ohne Transparenz zu verlieren.
Kann Flux auch in bestehende elektrische Produktplattformen eingreifen oder nur Neuentwicklungen begleiten?
Ein zentraler Leistungsbereich ist „Integration & Compliance“, der gezielt auf bestehende Systeme ausgerichtet ist. Hier integrieren wir z. B. neue Inverter, alternative Batterien, zusätzliche Steuergeräte oder Softwarefunktionen in laufende Plattformen. Der Eingriff erfolgt möglichst minimalinvasiv, damit Fahrverhalten, Safety, Diagnose und Servicefähigkeit erhalten bleiben oder verbessert werden. Parallel bewerten wir die Auswirkungen auf Zertifizierung und Homologation und aktualisieren die notwendigen Nachweise. So lassen sich Upgrades und Varianten umsetzen, ohne das Gesamtsystem zu destabilisieren.
Unterstützt Flux auch bei der ökonomischen Optimierung bestehender E-Systeme und beim Serienhochlauf?
Ja, mit „Cost Optimisation“ und ökonomischer Systemoptimierung analysieren wir Architektur, Komponentenmix, Fertigungsprozesse und Serviceaufwand. Ziel ist, Kostentreiber technisch nachvollziehbar zu identifizieren und Alternativen zu entwickeln, die Margen verbessern, ohne Zuverlässigkeit oder Safety zu kompromittieren. Typische Hebel sind Standardisierung von Varianten, Anpassung von Leistungsreserven, Vereinfachung von Kühl- und HV-Strukturen oder Optimierung der Montage. Zusätzlich unterstützen wir beim Serienhochlauf, etwa durch Anpassung von Fertigungskonzepten, Arbeitsanweisungen und Prüfstrategien. So wird Elektrifizierung auch kaufmännisch tragfähig.
In welchen Regionen und in welcher Rolle arbeitet Flux – Lead-Partner oder Ergänzung zu internen Teams?
Projekte realisieren wir primär im europäischen-Raum und in ausgewählten weltweiten Märkten, oft in enger Kooperation mit lokalen Prüforganisationen. Flux kann sowohl als Lead-Systempartner auftreten – etwa für kleinere und mittlere Hersteller ohne eigene HV-Kompetenz – als auch als Verstärkung für OEM-Teams mit klar abgegrenzten Systemverantwortungen. Die Arbeit erfolgt bevorzugt in der Toolchain des Kunden und mit gemeinsamen Projektstrukturen. Wichtig ist eine klare Rollenaufteilung: wer verantwortet Architektur, wer Software, wer Tests und wer Kommunikation mit Behörden. Diese Klarheit ist ein wesentlicher Faktor für Projekterfolg und Time-to-Market.
Unterstützt Flux auch bei der Effizienzsteigerung bestehender oder neuer Fahrzeugplattformen – z. B. durch Aerodynamikoptimierung?
Ja. Neben elektrischer Systemarchitektur und Integration betrachtet Flux auch physikalische Einflussgrössen auf Effizienz und Reichweite. Dazu gehören Aerodynamik, Rollwiderstand, Thermomanagement, Lastkollektive und Topologie. Wir führen CFD-Analysen, Strömungssimulationen und Messfahrten durch und kombinieren diese mit elektrischen Verbrauchsmodellen. Ziel ist es, Energiebedarf und Betriebskosten messbar zu senken – unabhängig davon, ob das Fahrzeug eine Neuentwicklung oder ein Retrofit ist. Ergebnisse fliessen direkt in Bauraum, Verkleidungskonzepte, Kühlpfade und Gesamtfahrzeugarchitektur ein.